Neuseelands Nordinsel Teil II

Nach dem wunderbar entspannten Ort Lake Aniwhenua auf der Nordinsel Neuseelands, ging es dann auch schon gemäß dem Motto “off the beaten track” zu einem weiteren entlegenen idyllischen Ort im Nirgendwo – Whakahoro (englische Aussprache und DER running gag schlechthin: Fuck a whoro). Der Ort zeichnet sich dadurch aus, dass alles dafür getan wird, die heimische Blaue Bergente vom Aussterben zu bewahren. Dazu gehört, dass zu den wesentlichen Touristenattraktionen das fragwürdige “Ziegen-Schießen” zählt. Ich bin weder einer Ziege, noch einer Blauen Ente begegnet, dafür sah man viele Schafe und Wildschweine, die auf der Farm gezüchtet werden.

Das Tongariro Alpine Crossing im Tongariro National Park zählt zu den spektakulärsten und beliebtesten 1-Tages-Wanderwegen. In 8 Stunden bekommt man aktive Vulkane, Wasserfälle, Flüsse und türkisblaue Seen zu sehen. Vorausgesetzt die Witterungsbedingungen stimmen. Ich hatte leider das Pech, dass ich wegen des bewölkten Wetters teilweise meine eigene Hand nicht vor den Augen sehen konnte. Außerdem hatte ich während des gesamten Walks aufgrund des strömenden Regens und der Kälte kleine Seen in meinen Schuhen sowie eingefrorene Finger, was den Spaßfaktor ein wenig gestört hat. Nichtsdestotrotz würde ich diesen unglaublich anstrengenden Hike (für ungeübte Menschen wie mich) jederzeit wieder machen. Denn als sich die Sicht für ganze 30 Sekunden aufklärte, war ich einfach nur überwältigt. Kein Wunder, dass hier einige Szenen von Herr der Ringe gedreht wurden. Es ist atemberaubend schön!

Genau so schön, nur anders ist Bay of Islands. Der Küstenabschnitt im Nordland ist unter Fischern, Seglern und Touristen sehr beliebt. Im 60 km entfernten Ort Whangarei hatte ich im Bird Sanctuary die einzigartige Möglichkeit den neuseeländischen und sehr scheuen Kiwi sowie andere behandelnde Vögel zu sehen. Der Ort Paihia (= schön hier) ist der beste Ausgangspunkt, um die Bay of Islands zu entdecken. Hier bin ich mit wild lebenden Delphinen geschwommen und Kayak gefahren.

Ich habe einen Tagesausflug über den Ninety Mile Beach nach Cape Reinga, dem nordwestlichsten Punkt Neuseelands unternommen. Hier trifft die Tasmansee den Pazifischen Ozean und vom Leuchtturm aus kann man den Gezeitenwechsel beobachten. Am Ninety Mile Beach, der eigentlich nur 88 Meilen lang ist, bin ich auf einem Bodyboard die Dünen heruntergerutscht, was ich allerdings nur zwei Mal gemacht habe, da der Weg auf die Düne viel zu anstrengend war.

Russell ist ein 800-Seelen-Ort in den Bay of Islands, wo es den ersten Seehafen Neuseelands gab und sich die ersten Europäer niedergelassen haben. Besonders bewundernswert sind hier die viktorianischen Häuser umgeben von farbenfrohen Bäumen und tropischen Pflanzen.

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